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"Autocrash" in Hamburg Farmsen,
Trabrennbahn Anfang der 70er Jahre

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"Autocrash" war in Hamburg in den siebziger Jahren die Bezeichnung für das wohl besser bekannte europäische Stockcarrennen. Hierbei ging es nicht darum als erster ins Ziel zu kommen, sondern überhaupt anzukommen. Ausgegraben aus alten Fotoalben sind diese Pics eine schönes Zeitdokument über die damaligen Fahrzeuge, die Mode und die Haarschnitte a la Günther Netzer. Achtet neben den Fahrzeugen also auch mal auf die Leute. Sehr skuriel !!!

Für Hamburg Kenner ist sehr schön das alte Trabrennbahngelände zu erkennen. Anfang der 90er wurde alles platt gemacht und ein hässliches Neubaugebiet hochgezogen. "Autofreies Wohnen" sollte auf dem ehemaligen Trabergelände realisiert werden. Eine Tiefgarage so groß wie ein kleines Dorf mit Kreuzungen und Verkehrsschildern soll alle Autos von der Bildfläche verschwinden lassen. Nur werden die Wege zur Wohnung damit so lang, das jeder der seine Einkäufe in die Wohnung bringen will, lieber erstmal an der nächstgelegenen Strasse parkt. Das "Autofreie Wohnen" hat also nur den Erfolg gehabt, das die Autos jetzt nicht mehr auf einem Parkplatz stehen, sondern mitten auf der Strasse und dabei schön den Verkehr behindern.

DAS HABT IHR EUCH GUT AUSGEDACHT VON DER GATOR, IHR SCHWACHMATEN !!!

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Aus "altopeltechnischer Sicht" sind hier auch ein paar richtige Highlights zu entdecken. Zb. Das Admiral "Pace Car" oder der silberne Diplomat mit Zwillingsreifen. Rekord C Modelle waren Kanonenfutter für die grossen Kisten genau wie die vielen VW 1500er Modelle. Diese waren reichlich vorhanden.

Das jedoch beste Fahrzeug ist dieser 2,0 Liter Rekord C Caravan: Er wurde von einem Ford 17M auf die seite gelegt und anschließend ist ein VW Käfer direkt ins Dach geheizt. Der Fahrer stieg unverletzt aus. Im Fahrerlager war er natürlich der Held schlechthin......

zum vergrößern bitte auf das Bild klicken...

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Man beachte auch im Hintergrund das Rekord A und C Modell

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Bilder vom Fahrerlager und vor dem Start

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Die zierliche Person bin ich, na ja was Mutti so aus einem macht, man kann sich ja nicht wehren,
aber die roten Herzen aufm Knie sind echt ne Frechheit

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Vor dem Rennen: Fahrerpräsentation auf dem Dach.
...wenn da ma keine schrammen in den Lack kommen!!!

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Ja Leute auch anfang der siebziger gab es High Tech vom Feinsten: Eine Live Cam mit eigenwilliger Befestigungsweise...

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Bilder vom Rennen:

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Auf beiden Fotos ein Rekord C. Rechts ein Coupe mit zerstörtem Heck
sieht gar nicht so übel aus. Sehr schön der Admiral in silber. Viel zu schade um ihn zu zerstören....

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Nach dem Rennen die Siegerehrung auf einem Gocco Mobil:

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Links: Die Tribüne der Trabrennbahn. Rechts: Hamburgs antwort auf "Der Pate"

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Bilder im Fahrerlager nach dem Rennen. Der Abdecker wartet schon....

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schon früh ist eine tiefe Markentreue zu verzeichnen. Erkennbar an der Opel Lauße Mütze
und wieder Herzchen auf dem Knie...

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Das linke Foto könnte man eigentlich auch bei "www. fiese scheitel.de" einsenden...

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im Hintergrund unser damaliges Rekord D Coupe in blaumetallick

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Mercedes 220 S

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Der Abdecker bei der Arbeit. Sehr Stilvoll auch sein Laster...

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zum vergrößern bitte auf das Bild klicken

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